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Es gibt da so eine Theorie die besagt, das die Piloten durch ein Strahlenfeld der Sonne fliegen müssten.

Diese Radioakiven Strahlen sind so stark, dass die Piloten eine mehrere Zentimeter dicke Schutzkleidung hätten tragen müssen die erheblich zu schwer gewesen wäre.

Das Problem des Van Allen-Gürtels. Das Erdmagnetfeld wirft in Wechselwirkung mit dem Sonnenwind den sogenannten Van-Allen-Gürtel auf, zwei ringförmige Felder aus ionisierten Gasen (oder Plasma), die in einer Umlaufbahn um die Erde gefangen sind. Der äußere Gürtel erstreckt sich in einer Höhe von 19.000 bis 41.000 km, der innere liegt zwischen 13.000 und 7.600 km Höhe.

Das ist jenes Strahlenschutzschild der Erde das deren Lebewesen vor der Kosmischen Strahlung schützt, da es diese Sonnenwinde um die Erde herum führt. In diesen Van Allen Gürtel sind diese Strahlungen intensivierter besonders in dem oberen Gürtel. In dem inneren Gürtel befinden sich hauptsächlich hochenegetische Protonen mit einer Energie von 10 - 100 MeV; er befindet sich über dem Äquator. Er wurde 1958 von James van Allen entdeckt.In dem äußeren van Allen-Gürtel, über dem Äquator beginnt, befinden sich hauptsächlich Elektronen mit einer mittleren Energie von ca. 1 MeV.

Der Mond befindet sich 320.000 Kilometer von der Erde entfernt. Um von der Erde zum Mond zu gelangen, muß der Mensch zunächst durch diesen radioaktiven Gürtel hindurch. Wenn man sich gegen die dort und dann im äußeren Weltraum herrschende Strahlung schützen möchte, wäre ein bleierner Schutzmantel von mehreren Zentimeter Dicke ratsam, (wenn auch nicht eben leicht.) Menschen hätten ohne solchen Schutz nicht zum Mond und zurück fliegen können ohne anschließend Anzeichen von Strahlungsvergiftung, Zellschädigung, DNS-Veränderungen, und nicht zuletzt Tod durch Krebs aufzuweisen.

 So kann die Dosisleistung im inneren van Allen-Gürtel hinter einer 3 mm dicken Aluminiumschicht bis zu 0,2 Sv = 200 mSv pro Stunde betragen.

Bei starken Sonnenaktivitäten (Flares) können die Strahlendosen für viele Stunden erheblich höhere Werte annehmen und durchaus zu einer Gefahr für die betroffenen Besatzungen werden

Allgemein lässt sich aufgrund von 6 Shuttleflügen und 7 Raumstationmissionen feststellen, dass die tägliche effektive Äquivalentdosis in Höhen zwischen 300 und 520 km zwischen 0,1 und 0,7 mSv liegt da diese unterhalb des Van Allen Gürtels liegen.

effektive Dosis in Sv

Strahlenwirkungen

0 bis 0,5

Ohne größeren diagnostischen Aufwand keine unmittelbar nachteiligen Wirkungen feststellbar, aber Schwächung des Immunsystems

0,5 bis 1

Veränderungen des Blutbilds, Hautrötungen, vereinzelt Übelkeit, Erbrechen, sehr selten Todesfälle

1 bis 2

Nachteilige Wirkungen auf das Knochenmark, Erbrechen, Übelkeit, schlechtes Allgemeinbefinden, etwa 20% Sterblichkeit

ab 4

Schwere Einschränkungen des Allgemeinbefindens sowie schwere Störungen der Blutbildung. Die Infektionsbereitschaft ist stark erhöht, 50%ige

ab 6

Die Überlebensrate ist nur noch sehr gering Neben den genannten schweren Störungen treten gastrointestinale Symptome auf.

über7

nahezu 100 %ige Sterblichkeit

über 10

Zusätzlich Schädigung des ZNS, bis hin zu Lähmungen

über 100

Schneller Tod durch Ausfall des ZNS (Sekundentod)

Vergleich Tschernobil In der näheren und weiteren Umgebung des Reaktors wurden kurzfristig viele Tausende von Menschen und längerfristig sogar ca. 7 Millionen höheren Strahlendosen ausgesetzt. Nach einer Veröffentlichung der UNO-Organisation UNSCEAR, dem 2000-Report, (United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation) verstarben in den ersten 3 Monaten nach dem Unglück 31 Menschen, vor allem Feuerwehrleute und andere Hilfskräfte, die man ohne Informationen über die tödliche Dosisleistung an den Reaktor ließ.
Von 600 unmittelbar betroffenen Kraftwerksangehörigen erhielten 134 Personen hohe effektive Dosen im Bereich von 0,7 Sv bis 13! Sv.
In der etwa 4 km westlich gelegenen Kleinstadt Pripyat, mit ca. 45 000 Einwohnern, lag die Dosis am Tag nach dem Unfall bei ca. 6 mSv pro Stunde, sodass die Menschen evakuiert werden mussten.

Die schätzungsweise insgesamt 800 000 an Aufräumarbeiten beteiligten Menschen (Liquidatoren) sind Strahlendosen von 0,01 Sv bis 0,5 Sv ausgesetzt worden, eine Dosis von 0,5 Sv sollen dabei etwa 30 000 davon erreicht haben.

Nach Angaben der offiziellen Stellen in den 3 betroffenen Staaten der früheren Sowjetunion sind bisher rund 25 000 der Liquidatoren verstorben. Nach Aussagen der sich mittlerweile gebildeten Liquidatorenkommitees soll es sogar 100 000 Tote unter den Liquidatoren gegeben haben. Dabei sind jedoch nicht alle an Krebs verstorben, sondern auch an allen möglichen späteren Erkrankungen, die aufgrund des durch die Strahlung geschwächten Immunsystems nicht mehr beherrschbar waren.

In den stärker kontaminierten Regionen der Ukraine, Weißrusslands und Russlands sind die dort lebenden Menschen immer noch jährlichen Strahlendosen von 6-11 mSv ausgesetzt, also etwa dem 3 bis 5-fachen der natürlichen Strahlenbelastung von 2,4 mSv pro Jahr.
In dem Sperrgebiet mit einem Radius von 30 km um den Reaktor gibt es zahlreiche Gebiete mit Ortsdosisleistungen von 2-5 mSv pro Stunde. In den weniger kontaminierten Gebieten innerhalb des Sperrgebiets beträgt die Ortsdosisleistung immerhin noch 200-400 µSv. An über 100 Stellen in dem Sperrgebiet wurden riesige Gräben (100m x 2m) ausgehoben, in denen zahlreiche stark radioaktive Sustanzen, Tiere und Geräte vergraben wurden. Hier herrschen Ortsdosisleistungen, die noch weit über die von 2-5 mSv pro Stunde hinausgehen.

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